Jesum Habemus Socium

Menschen lernst du kennen, um sie zu lieben, Jesus liebst du, um Ihn kennenzulernen.

#4 Fest des Leibes und Blutes

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Der verkaufswütige Selbstdarsteller RD meinte tatsächlich, den ewig- gültigen Theologen
Thomas von Aquin

auf 2 Seiten seiner populärwissenschaftlichen Abhandlung
„Der Gotteswahn“ wegargumentieren zu können…

Um ernst genommen zu werden, schadet es nicht, wie der Schuster bei seinen Leisten zu bleiben: Dawkins als Darwinanbeter, und Aquin als Gottesanbeter.

Lesen wir beim Heiligen Thomas nach, wie er uns in das Geheimnis der Eucharistie einführt:

Das Geheimnis der Eucharistie

Der einzige Sohn des Vaters wollte uns teilnehmen lassen an seiner Gottheit und hat unsere Natur angenommen, um die Menschen zu vergöttlichen, er, der Mensch wurde. Hingegen hat er uns das, was er von uns genommen hat, ganz um unseres Heiles willen gegeben. Auf dem Altar des Kreuzes hat er seinen Leib Gott dem Vater als Opfer dargebracht, um uns mit ihm zu versöhnen. Und er hat sein Blut vergossen, damit es gleichzeitig unser Lösegeld und unsere Taufe wird: losgekauft von beklagenswerter Sklaverei, werden wir von allen unseren Sünden reingewaschen. Damit wir eine so große Wohltat immer im Gedächtnis behalten, hat er den Gläubigen seine Leib als Speise und sein Blut als Trank zurückgelassen, unter den Gestalten von Brot und Wein.

Kann es etwas Kostbareres geben als dieses Gastmahl, bei dem uns nicht mehr wie im Alten Bund das Fleisch von Kälbern und Widdern zu essen angeboten wird, sondern Christus, der wahrhaft Gott ist? Gibt es etwas Wunderbareres als dieses Sakrament? Kein Sakrament bringt heilsamere Wirkungen hervor als dieses: Es reinigt von Sünden, vermehrt die Tugenden und schenkt der Seele überreich alle geistlichen Gnadengaben. Es wird in der Kirche für die Lebenden und die Toten dargebracht um allen zu nützen, weil es eingesetzt wurde zum Heil aller.

Niemand kann die Süßigkeit dieses Sakramentes ausdrücken…; man feiert in ihm das Gedächtnis dieser unübersteigbaren Liebe, die Christus uns in seinem Leiden gezeigt hat. Er hat gewollt, dass die Größe dieser Liebe sich noch tiefer in die Herzen der Gläubigen einmeißelt. Deshalb… setzte er dieses Sakrament als ewiges Gedächtnis seines Leidens ein, als Erfüllung der alten Vorbilder, als größtes aller seiner Wunder. Denen, die seine Abwesenheit mit Trauer erfüllte, ließ er diese unvergleichliche Tröstung zurück.
(Thomas von Aquin)

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