Jesum Habemus Socium

Menschen lernst du kennen, um sie zu lieben, Jesus liebst du, um Ihn kennenzulernen.

#11 Vom Missbrauch zum Mord

2 Kommentare

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Mit Statistiken lässt sich gut lügen (oder in vertrauterem Jargon: manipulieren). Doch ab und zu ist notwendig, einen Blick zu riskieren – um im gegenständlichen Fall vor der Grausamkeit der letzten Generationen zurückzuschrecken.

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Im letzten Quartal waren es deutschlandweit 30.000 und damit 1,3% mehr als im Vorjahr. Seit Ende des 2. Weltkriegs sind es damit mindestens geschätzte 6-7 Millionen*, also mehr Opfer als Juden von 1940 bis 1945 in ganz Europa umgebracht wurden.

Und da will jemand ernsthaft das passende Etikett „Kultur des Todes“ ablehnen? Die Verfechter dieser Tötungen könnten doch mittlerweile dazu stehen (durchaus mit dem Bewusstsein, allein in Deutschland den Holocaust zumindest zahlenmäßig übertroffen zu haben).

Damit nicht genug –  es sind ja Steigerungsmöglichkeiten gegeben. Was in der Schweiz unter Berufung auf den Artikel 1 der EMRK parlamentarisch durchgesetzt wurde**, erlaubt für eine Reihe ambitionierter europäischer Länder ungeahnte Perspektiven – statistisch gesehen.

Wie hätte Jesus auf beide Formen modernen Mordens und Tötens reagiert? Er, der für alle, ja wirklich alle Menschen sein Leben auf schmerzhafteste Weise (und in schändlichster Form) hingegeben hat!

Dass die Seele – wer diese Schöpfungsgabe als Realität begreifen kann – ohne jede Achtung durch todbringende Menschenhand vom Dies- ins Jenseits deportiert wird, muss Jesus mit tiefster Trauer erfüllen…

…dabei fehlen mir die Worte, um auch nur annähernd auszudrücken, wie die Rede Jesu aussehen würde.

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Kleine Auflösung des statistischen Rätsels:
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Die eingangs zitierte Zahl entspringt der am 11. Juni vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Abtreibungsstatistik.
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Mit den „Steigerungsmöglichkeiten“ sind die „günstigen“ Rahmenbedingungen für begleiteten Suizid angesprochen.

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PS: Wer sich in die „Rede Jesu“ hineinzudenken vermag, sei herzlich willkommen!

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2 Kommentare zu “#11 Vom Missbrauch zum Mord

  1. Ich bin auch erschüttert, aber ich mag dieses „Was würde Jesus sagen“ nicht so gerne. Ich bin mir jedenfalls sicher, daß er ganz und gar nicht zufrieden ist. Und er läßt uns das ja auch spüren. Europa ist auf dem Weg nach unten. Zukunft haben wir nur mit Kindern und mit Gebet.

    • Willkommen Alipius!

      Dein Hinweis ist schon verständlich – vielleicht stecke ich momentan zu sehr in Geistlichen Tagebüchern (z. Zt. Gabrielle Bossis), wo man bei solch begnadeten Menschen die Sehnsucht (und Realität) eines Dialogs mit Jesus spürt…

      Okay, jetzt trete ich – ein wenig bescheidener im Ansatz – einen Schritt zurück, und nehme die oben beschriebenen Missstände mit ins Gebet.

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