Jesum Habemus Socium

Menschen lernst du kennen, um sie zu lieben, Jesus liebst du, um Ihn kennenzulernen.


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#33 PING an Elsa – 10 reasons to wear my Chapel Veil !

Von Fulda kann man beschwingt zurückkehren, nicht nur das hat uns Elsa verraten. Sie trug auch ihre Mantilla – Chapel Veil – und fühlte sich etwas allein auf weiter (Kirchen-) Flur …und befindet sich doch in bester Gesellschaft, wie die nachfolgende internationale Bilderrundschau beweist.

Doch zuvor …

…10 Good Reasons to convince myself to get a mantilla or Chapel Veil:

1. if I’m having a bad hair day … no problem, no one will see it.
2. I can have a good cry if I feel like it.
3. the last time I wore one was at my First Holy Communion decades ago.
4. it must be like the equivalent of a monk’s hood, it’s protective, it will feel snug and safe.
5. I think if I am shielded by a veil, nothing can get in except for Him.
6. It’s more respectful towards Him to be dressed modestly ~ even though the mantilla is eye-catching it’s still a camouflage.
7. It’s bridal-like, and royal/princess-like. If I’m meeting my King in intimate union I should dress appropriately. [NB Jackie O is also wearing white mantillas ~ that used to be called the privilege du blanc, reserved only for queens, brides and girls taking First Holy Communion, but I think nowadays either black or white is acceptable.]
8. It’s become tradition for women to wear a mantilla when being received in private audience with the Pope. Why would it be any different with Jesus?
9. It’s uniquely Catholic.
10. It’s uniquely feminine.

Ein starkes Profil...!

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#32 Der Graben zwischen G’tt und mir

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Was uns von Gott trennt, ist weniger die Sünde als der Wunsch, sie zu rechtfertigen (Nicolás Dávila).

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Mit diesem Zitat des kolumbianischen Philosophen beginnt Gabriele Kubys neues Buch „Selbsterkenntnis – Der Weg zum Herzen Jesu“, das mich gerade beschäftigt (Lesetipp!).

Nicolás Gómez Dávila (1913-1994) wird auch als „letzter Reaktionär“ bezeichnet – eine Formulierung, der aufgrund des „reaktionären Pessimismus“ wenig abzugewinnen ist; ich zähle ihn viel lieber zu den ersten Reaktionären.

Aphorismen zählen zu seinen Stärken, und er weiß sein Ausdrucksmittel nicht nur zu begründen, sondern liefert auch gleich einen Weg zu Gott…

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So findet er, die „fortlaufende Rede“ tendiere dazu, „die Brüche des Seins zu verbergen.“ Nur das „Fragment“ sei daher „Ausdruck redlichen Denkens“, „der Ausdruck desjenigen, der lernte, dass der Mensch zwischen Fragmenten lebt.“ „Was in der Philosophie nicht Fragment“ sei, brandmarkt Davilá als „Betrug“. Über ein kohärentes Weltbild verfügt allenfalls Gott.

Zurück zum Zitat am Anfang: Es entstehen immer wieder Gräben zwischen Mensch und Gott, und die Rechtfertigung der Sünde ist wohl als Tiefseegraben zu sehen…

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Der größte moderne Irrtum besteht nicht in der These vom toten Gott, sondern im Glauben, dass der Teufel tot sei (Nicolás Dávila).

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—– Artikel wurde erstellt auf meinem iPhone


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#31 Gedanken/Lesen: „Do you feel lucky?“

Do You Feel Lucky?

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Gelesen zu werden verdient dieser Satz von Bischof Gregor Hanke OSB, Eichstätt, gefunden auf commentarium:

Gott sucht für mich nicht die nach meiner Meinung beste aller Möglichkeiten aus, sondern ich muss mich einlassen auf das, was Gott mir zuweist und zutraut….

„Do you feel lucky?“ ist im Bild oben zu lesen. „Yes, I do, God almighty“ lautet die gottgerichtete Antwort – sofern ich es schaffe, mich einzulassen und den Willen Gottes anzunehmen.

Wenn es mir schwer fällt, diesen Schritt (der Annahme) zu gehen, sage ich mir: ER hat uns Jesus Christus gesandt, ER kann es nur gut meinen mit uns, selbst wenn ich nicht ganz verstehe, warum es gerade so sein soll…

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— Artikel wurde erstellt auf meinem iPhone


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#30 Bernhard von Clairvaux und der Duft der Fürsprecherin

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„Doch ist es dann nicht besser…, wenn unsere Welt hier unten in dem Maße, in dem der Himmel die Anwesenheit Mariens bejubelt, ihre Abwesenheit beweint? Wir jedoch dürfen uns nicht beschweren, denn wir haben hier keine feste Wohnstätte (vgl. Hebr 13,14).

Wir suchen jene, in die die Jungfrau Maria heute eingezogen ist. Wenn wir schon in die Zahl der Bewohner jener Stadt eingeschrieben sind, so ziemt es sich heute, uns ihrer zu erinnern…, ihre Freude zu teilen, am Jubel teilzunehmen, der heute die Gottesstadt erfreut. Denn jener Jubel fällt heute wie Tau auf unsere Erde nieder. Ja, sie ist uns vorangegangen, unsere Königin, sie ist uns einen Schritt voraus und wurde mit so viel Ehre aufgenommen, dass wir, ihre demütigen Diener, ihr voller Vertrauen folgen können, indem wir [mit der Braut des Hohenliedes] jubeln:„Hinter dir werden wir laufen, in den Duft deiner Salböle hinein.“ (Hld 1,4).

Wanderer auf Erden, wir haben unsere Fürsprecherin vorausgeschickt…, die Mutter der Barmherzigkeit, um für unser Heil einzutreten.“ (Hl. Bernhard von Clairvaux)

Mit welcher Festigkeit und zugleich Leichtigkeit es für den Prediger B.v.Clairvaux möglich ist, gerade das, was uns jeden Tag eine gewisse Sicherheit gibt, aufzuheben: …denn wir haben hier keine feste Wohnstätte. Nicht wenige von uns verfügen über eine angenehme Wohnstätte, die uns Tag für Tag eine Sicherheit vortäuscht, die es gar nicht gibt. Das ist die nüchterne Tatsache.

Aber sofort hält B.v.Clairvaux den Weg bereit, der uns von der Unberechenbarkeit des Daseins in das Zuhause der Emotion und Geborgenheit führt:

Hinter dir werden wir laufen, in den Duft deiner Salböle hinein. (Hld 1,4)

Gegrüßet seist Du, Maria…

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#29 Kleines Wunder – Täubchens Text fliegt bis zu Friederike Mayröcker

Täubchens (columbulus) Text ist gestern bis zu Friederike Mayröcker geflogen – was habe ich denn da angerichtet? – Nun, nichts schlimmes, wie es scheint, sondern dieser kleine

Text über die große Dame Friederike Mayröcker hat nicht nur mir und einigen Lesern, sondern vielleicht auch der Autorin selbst eine kleine Freude bereitet…, jedenfalls klingt folgendes E-Mail, aus dem ich zitieren möchte, alles andere als verärgert ;-)

Lieber Columbulus – oder wohl genauer (??) liebe Columbulus,
gestern erhielt ich von der Schriftführerin der Friederike Mayröcker Gesellschaft (die mir alle Internet-Artikel weiterschickt, in denen Mayröcker vorkommt) : #28 Ein stilles Singen der Seele…
Auch wenn bei „Über Columbulus“ : steht : „aus der Sicht eines einfachen (mitteilungsbedürftigen?!) Katholiken“ – habe ich noch einige Fragen an und zu Columbulus . .
Woher kennst Du so viele Mayröcker Texte?? –
Ja, es stimmt : das Gedicht „Ich lasse Dich nicht Du segnest mich denn“ ist ein ziemlich frühes FM-Gedicht. Es ist am 22.9.1946 geschrieben – davor gibt es nur 10 von 1946, eines von 1942 und 2 von 1939, in Gesammelte Gedichte 1939-2003 veröffentlicht.
Eine Doktorarbeit über FMs Lyrik, die in Wien geschrieben wurde, behauptet Anklänge dieses Gedichtes an die Genesis, an Bachkantate BWV 157, an den Choral BWV 157 , an 1.Mose 32,27 und an Jakobs Kampf mit dem Engel, was ja ganz offensichtlich ist.

[…]

Liebe Grüße an jemanden, der FM liest und liebt – und auch am 20.12. Geburtstag hat – von C.F. (Wien)

Bevor der Gruß fertig geschrieben war, rief FM an. – Ich las ihr einiges aus „Ein stilles Singen der Seele“ vor . . .

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Neben der Freude, dieses Mail erhalten zu haben, schäme ich mich ein bisserl, denn so viele Mayröcker-Texte kenne ich ja gar nicht… doch in Fragen der Wertschätzung geht es weniger um Quantitäten, und so bin ich jemand, der FM für ihre ganz wunderbare Kunst liebt, ja, das will ich gerne bekräftigen!

Gott segne FM!

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#28 Ein stilles Singen der Seele…

Ein stilles Singen der Seele kommt einer himmelwärts gerichteten Musik, so wie mein kleines Bewusstsein sie sich vorzustellen vermag, schon recht nahe. „Still“ jetzt nicht in dem Sinn, dass ein kräftiges Singen unbedingt weniger schön sein muss. Es geht wohl mehr um (eine stille) Sehnsucht, eine starke Sehnsucht zu dem einen Gott, dem Gott des Kreuzes und der Liebe.

Gott hat den Menschen dazu erschaffen, der Schöpfung ein Vorsänger zu sein, damit er allen Lobpreis sammle und ihm darbringe, auch den unbewussten Lobpreis, den jedes Geschöpf Gott entgegenbringt, indem es sich Seinen Gesetzen unterwirft und Seine Größe, Seine Schönheit und Seine Macht ausstrahlt. Jedes Geschöpf verherrlicht Gott, doch der Mensch allein [dank seiner gottgebenen Rolle in der Schöpfung] kann Gott einen Lobpreis der Anbetung singen. (Julienne du Rosaire, Ordensgründerin)

Sehnsucht lässt sich fühlen, singen – und in lyrischen Worten ausdrücken. Daran musste ich denken, als ich im TeDeum einen Hymnus der großen alten Dame der Lyrik, Friederike Mayröcker, las. Mayröckers Ausdrucksformen, vor allem in späteren Jahren, sind ganz besonders eigen (weil über Jahrzehnte immer wieder neu geschöpft), und lassen sich wohl nur intuitiv erfassen… bei manchen ihrer Zeilen wird mein Innerstes doch sehr stark berührt, das darf man doch zugeben?

Der folgende Hymnus stammt vermutlich aus früheren Jahren und ist für mayröckersche Verhältnisse in sehr einfachen Worten gehalten; wenn man über das ‚Schwärmen‘ ein wenig hinwegliest, vielleicht die Augen schließt, kann es durchaus passieren, dass die Seele in bisserl in Schwingung gerät…

Ich lasse Dich nicht Du segnest mich denn
Ich lobpreise ich lobsinge
Ich lobe Dich in Deinen Monden in Deinen
schmalen wiegenden messingfarbenen Monden
die meine Nacht klar machen

Ich lobe Dich ich preise Dich in Deinen
Sonnen die übereinanderwogen in Deinen
dürstenden Horizonten

Ich preise Dich in Deinen Wiesen in Deinen
süßen unberührten wehenden Wiesen in Deinen
purpurnen Augustwiesen

Ich lobsinge Dir in Deinem flammenden Wald
in Deinem Wald über ihm die wandernden
leichten damastenen Wolken

Ich bete Dich an in allen Deinen Geschöpfen
in Deinen flüchtigen hellen ängstlichen blinden
einsamen holden Geschöpfen.
(Friederike Mayröcker)

Wem dieser Ausflug zu lyrisch erscheint, möge vielleicht den Hinweis annehmen können, dass der Lobpreis für unseren liebenden Gott und seine Schöpfung nicht nur über das gesprochene Gebet und wunderbare Musik – sondern auch über andere Kunstformen (wie der Lyrik und auch der Malerei) möglich ist…

…und vor allem: Gott sei mit euch!

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Kleiner Anhang:
Im Prosaband „Die kommunizierenden Gefäße“ heißt es über den literarischen Alltag Friederike Mayröckers:

Ich beginne den Tag indem ich versuche, jegliche kleinste Verrichtung, jeden Handgriff, zu verbalisieren, das ist 1 Schreiben hinter dem Schreiben, sage ich, es löst sich alles in Sprache auf (…)

Mayröckers gesammeltes lyrisches Werk umfasst viele hundert Seiten, jüngst kamen unter dem Titel „dieses Jäckchen (nämlich) des Vogels Greif“ die 2004 bis 2009 entstandenen Gedichte hinzu. Im letzten dort abgedruckten Text, der aus dem März 2009 stammt, heißt es:

ich / habe ja erst angefangen zu schauen zu sprechen zu schreiben zu weinen.

Erst angefangen zu schauen, so versuche ich auch immer wieder an einen neuen Tag heranzugehen… kleine Seelenverwandtschaft vielleicht… bin wie Friederike am 20.Dezember geboren… jetzt aber Vorhang!! Schluß!!! Ende!!!


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#27 Berufung zur Ehe… um des Himmelsreiches willen

Ja, ich denke, wir haben uns dazu gemacht. Denn zu behaupten, wir wären von allem Anfang an für die Ehe geschaffen gewesen, ist dann doch zu dick aufgetragen. Aber letztlich kennt nur Gott die ganze Wahrheit.

„Wir haben uns dazu gemacht“ heißt nun ganz sicher nicht, dass der dreieinige Gott nicht seinen Teil dazu beigetragen hätte, vielleicht sogar den Hauptteil? Es meint einfach, dass wir unsere Berufung zur Ehe durchaus erkämpfen mussten, Gott sei Dank (!) im Rahmen einer Streit- und Lebenskultur…

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