Jesum Habemus Socium

Menschen lernst du kennen, um sie zu lieben, Jesus liebst du, um Ihn kennenzulernen.

#17 Nicht um bedient zu werden. Let’s talk about Demut.

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Wenn ihr nicht seid wie die Kinder… Wenn ihr euch nicht gering achtet… Wir wissen um das Evangelium Jesu. Aber die immer wiederkehrende Frage lautet: Was tun wir?

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Kommentar zu Johannes Kapitel 13 von Origenes (um 185-253), Priester und Theologe, zum Thema Demut des Jesus von Nazareth:

Während eines Essens steht Jesus vom Tisch auf und zieht sein Gewand aus. Er nimmt Knechtsgestalt an, wie diese Worte belegen: „Er umgürtete sich mit einem Leinentuch“, um nicht nackt zu sein und um die Füße seiner Jünger mit seinem eigenen Tuch abtrocknen zu können (Joh 13,2-5). Seht doch, bis wohin sich die Größe und die Herrlichkeit des fleischgewordenen Wortes erniedrigt; um seinen Jüngern die Füße zu waschen, „goss er Wasser in eine Schüssel“.

„Abraham blickt auf und sah vor sich drei Männer stehen. Als er sie sah, lief er ihnen vom Zelteingang aus entgegen, warf sich zur Erde nieder und sagte: Mein Herr, wenn ich dein Wohlwollen gefunden habe, geh doch an deinem Knecht nicht vorbei!“ (Gen 18,2-3). Doch Abraham holt nicht selbst Wasser und sagt, dass er die Füße der Fremden waschen wird, weil sie zu ihm gekommen sind. Vielmehr sagt er: „Man wird etwas Wasser holen; dann könnt ihr euch die Füße waschen…“ Auch Joseph hat kein Wasser herbei getragen, um die Füße seiner elf Brüder zu waschen, sondern sein Verwalter war es, der „ihnen Wasser zum Füßewaschen“ gegeben hatte (Gen 43,24).

Der jedoch, der verkündet hat: „Ich bin nicht gekommen um bedient zu werden, sondern um zu dienen“ (vgl. Lk 22,27) und mit Recht gesagt hat: „Lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig.“ (Mt 11,29), der gießt selber das Wasser ins Becken. Er wusste, dass niemand außer ihm die Füße seiner Jünger waschen konnte, damit diese Reinigung sie befähigte, Anteil an ihm zu haben.

Also, zurück zur Frage: Was tun wir?

Wahrscheinlich sollte man in einer „gewissen Bescheidenheit“ denken.

Wenn der pubertäre Sohn seinen Unwillen hinunterschluckt, und wieder einmal den Müll der Nachbarin wegträgt… Wenn der  Vater bei ohnehin knapper Einkommenssituation auf seine Bedürfnisse verzichtet und dem Sohn einen neuen Computer besorgt… Wenn die Frau trotz vorangegangenem Ärger ihrem Mann vorm Schlafengehen ein Kreuz auf die Stirn zeichnet… dann lässt sich vielleicht in Ansätzen über Anflüge von Demut reden – und die gute Nachricht ist:

Die Dosis lässt sich steigern, oder was meinst Du?

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