Jesum Habemus Socium

Menschen lernst du kennen, um sie zu lieben, Jesus liebst du, um Ihn kennenzulernen.

#32 Der Graben zwischen G’tt und mir

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Was uns von Gott trennt, ist weniger die Sünde als der Wunsch, sie zu rechtfertigen (Nicolás Dávila).

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Mit diesem Zitat des kolumbianischen Philosophen beginnt Gabriele Kubys neues Buch „Selbsterkenntnis – Der Weg zum Herzen Jesu“, das mich gerade beschäftigt (Lesetipp!).

Nicolás Gómez Dávila (1913-1994) wird auch als „letzter Reaktionär“ bezeichnet – eine Formulierung, der aufgrund des „reaktionären Pessimismus“ wenig abzugewinnen ist; ich zähle ihn viel lieber zu den ersten Reaktionären.

Aphorismen zählen zu seinen Stärken, und er weiß sein Ausdrucksmittel nicht nur zu begründen, sondern liefert auch gleich einen Weg zu Gott…

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So findet er, die „fortlaufende Rede“ tendiere dazu, „die Brüche des Seins zu verbergen.“ Nur das „Fragment“ sei daher „Ausdruck redlichen Denkens“, „der Ausdruck desjenigen, der lernte, dass der Mensch zwischen Fragmenten lebt.“ „Was in der Philosophie nicht Fragment“ sei, brandmarkt Davilá als „Betrug“. Über ein kohärentes Weltbild verfügt allenfalls Gott.

Zurück zum Zitat am Anfang: Es entstehen immer wieder Gräben zwischen Mensch und Gott, und die Rechtfertigung der Sünde ist wohl als Tiefseegraben zu sehen…

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Der größte moderne Irrtum besteht nicht in der These vom toten Gott, sondern im Glauben, dass der Teufel tot sei (Nicolás Dávila).

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—– Artikel wurde erstellt auf meinem iPhone

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