Jesum Habemus Socium

Menschen lernst du kennen, um sie zu lieben, Jesus liebst du, um Ihn kennenzulernen.

#44 iRITUS – oder Ritusmenschen, die neuen Gutmenschen?

12 Kommentare

„Das Internet besitzt die seltsame Fähigkeit, dass es eine unermessliche Vielzahl versammeln kann und dem Anwender zugleich fast immer Ergebnisse auswirft, die seine schon bestehenden Interessen nähren und seine schon bestehenden Überzeugungen bestätigen. Es verweist auf ein Paradoxon, das vielleicht eines der heikelsten unserer Zeit ist: Durch den Zugriff auf alles bekommt man nichts Besonderes heraus“ (FAZ, 18. März 2011).

Auf vielen katholischen Blogs liest und liest und liest man die kleinen und großen Verteidigungsreden für den außerordentlichen Ritus. Es gibt ja nichts wichtigeres (?). Damit werden auf bienenfleißige Weise die Gräben innerhalb der katholischen Kirche (Deutschlands) vertieft. Eine Erneuerung im Sinne einer „Hinwendung zu bewährten katholischen Werten“ ist auch aus meiner Sicht sehr zu begrüßen; allerdings sollten dabei die Streitpunkte mehrheitlich inhaltlicher denn formaler Natur sein…


Auch einem Gregorius Braun fällt nicht mehr viel ein, wenn er Kardinal Lehmann („Lehmann und der Blödsinn“) im Kommentarbereich mit den Worten abfertigt: „…wenn er den Wunsch nach etwas als Blödsinn bezeichnet, geringschätzt er natürlich auch die Sache welche gewünscht wird. Abneigung gegenüber dem eigenen Erbe trifft es da wohl ganz gut.“ Das ist unterste Kante, Lehmann die Geringschätzung der Firmung unterzuschieben, sofern sie im alten Ritus vollzogen wird, nur weil er, Lehmann, diesen Wunsch nicht persönlich erfüllen will. Und dann noch die angebliche „Abneigung [Lehmanns] gegenüber dem eigenen Erbe“…

Manche Blogger beklagen sich bitterlich darüber, dass ihre Reden pro außerordentlicher Ritus vielfach als erzkonservatives Sektierertum kritisiert werden, manche erinnern in ihrer Verzweiflung gar an ihr großes Latinum (als Lateiner kommen mir aber wirklich die Tränen).

Sehr, sehr vorhersehbar war es, dass verschiedene Initiativen der Ritusmenschen keine einigende, sondern spalterische Wirkungen entfalten werden. Schon beim Entstehen von „Deutschland pro Papa“ wurde im Juni 2010 auf diesem Blog darauf hingewiesen, dass eine Initiative für den katholischen Glauben ganz etwas anderes als eine Kampagne „Deutschland pro Papa“ erfordern würde:

(3) Eine Kundgebung „Deutschland pro Papa“ hat mit der angekündigten „landesweiten Demonstration des katholischen Glaubens“ nicht das Geringste zu tun; so eine Demonstration sollte eigentlich „Pro Ecclesia Catholica“ heißen, mit einem glaubhaften Einsatz für Gottes- und Nächstenliebe, und gerade in diesen Zeiten müßte es heißen: Für katholische Verantwortung und Opferschutz!

Gleichzeitig mit dieser Kritik wurde die Namensgebung „Pro Ecclesia“ vorgeschlagen, die dann (oh Wunder) zum Titel eines „Bitten-an-die-Bischöfe-Papiers“ wurde; die Rede ist natürlich von der Petition Pro Ecclesia.

Und gleich noch einmal zur genannten Kritik an der Pro-Papa Initiative, wie hieß es doch in der 5-Punkte-Kritik an „Deutschland Pro Papa“ im Juni 2010:

(1) Deutschland ist nicht Rom; wenn sich die Römer um den Bischof von Rom scharen, warum also schart sich Deutschland nicht um seine deutschen Bischöfe?

Diesen Punkt hat sich die Petition Pro Ecclesia wohl zu sehr zu Herzen genommen; außer den vielfältigen Bitten und Unterstützungserklärungen für einen „römischen Kurs“ der Bischöfe findet sich nichts in dieser Petition. Die Initiative mag trotzdem notwendig gewesen sein; aber dieses Papier ohne weitere inhaltliche Punkte an die DBK weiterzureichen nährt die Vermutung, dass man inhaltlich zu wenig zu sagen hat.

Wo sind die Anregungen, die das vielbeklagte „Verkündigungsproblem“ auf neue Wege bringt, und damit die Kernbotschaften unseres Glaubens wirkungsvoller zu den Menschen trägt?

Wo sind die Gedanken, wie im deutschsprachigen Raum Strukturen und Gemeinden zu gestalten sind, damit Berufungen wieder Raum gewinnen können?

Wo sind die Vorschläge, wie das Gemeindeleben im 21. Jahrhundert aussehen soll, so dass Familien mit Kindern nicht nur zur Erstkommunion und Firmung in die Kirche kommen, sondern regelmäßiger Messe und Pfarrinitiativen besuchen, vielleicht sogar ihre Mitarbeit in der Pfarre anbieten?

Wo sind die Ideen, wie man geschieden Wiederverheiratete wieder zum Gottesdienst zurückführen kann (oder z.B. evangelische Ehepartner für ein Bekenntnis zum katholischen Mahl [Stichwort Transsubstantiation] gewinnt)?

Die Liste ist beliebig verlängerbar – und alle Punkte betreffen echte, aus dem Leben gegriffene Gemeinde- und Glaubensfragen, und nicht diese iRITUS-Scheinprobleme.

„Wofür soll dieser Zugriff schließlich gut sein, wenn wir nichts anderes finden als immer wieder den Rückweg zu uns selbst, wie wir nun einmal sind, unseren alten Interessen, unseren eingefleischten Überzeugungen? Was wollen wir wirklich: bestätigt oder verändert werden? Für eine Bestätigung ist das Internet genau richtig ausgelegt. Aber wenn wir uns verändern wollen, wenn wir die Herausforderung und Infragestellung suchen, brauchen wir eine Möglichkeit, uns auf den Weg des Zufalls zu begeben. Darum kann Fülle den Geist beschränken“ (FAZ, 18. März 2011).

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PS: Einer der ganz wenigen, der Äquidistanz zu beiden Formen des Ritus zu halten versucht, und damit Spielraum für substanzielle Diskussionen wahrt, ist Alipius:
Und dennoch stehe ich heute voll und ganz zu beiden Formen unseres Ritus. Weil ich weiß, daß dort, wo die Menschen einfach nur eine würdige Messe feiern wollen, ohne sich irgendwie „moderner“ oder „inklusiver“ oder „heiliger“ oder „würdiger“ zu fühlen, die Form eine untergeordnete Rolle spielt.
Das ist doch eine Nachricht für die Ritusmenschen, die schon vor 6 Monaten publiziert aber nicht wirklich erhört wurde. Es ist halt einfacher, sich an einer singulären Frage abzuarbeiten, als sich wahrhaft mit dem Glauben zu beschäftigen.

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12 Kommentare zu “#44 iRITUS – oder Ritusmenschen, die neuen Gutmenschen?

  1. Naja. Was Kardinal Karl abgeliefert hat war unterste Kante. Er hätte einfach für seine Person die Ausführung von Firmungen im alten Ritus ablehnen können, aber gleichzeitig hätte er den Angehörigen seiner Diözese solche anbieten können. Der Spalter ist hier der Kardinal, dem sonst kein Frosch zu groß zum Schlucken ist, wenn es darum geht die verkrusteten Strukturen der deutschen Steuerkirche, ihre Pfründe und ihrer Exponente zu verteidigen.
    Ansonsten finde ich eben schon, dass die Frage nach dem wie und warum des Ritus für Katholiken keine Nebensache sein kann. Ich besuche beide Formen, und die ideologische Schärfe solcher Debatten entzieht sich meinem Verständnis. Aber ich empfinde den Besuch der Messe als eine wesentliche Hauptsache meines Christseins.
    Auch die Frage nach den wiederverheirateten Geschiedenen sehe ich falsch gestellt, die Frage muss doch lauten, warum sich heute keiner mehr um die Heiligkeit der Ehe schert. Ebenso alle anderen Punkte, die Du anführst: ich bin hier, weil ich die Gegenwart Gottes in der Eucharistie will. All den anderen Kram kann ich athentischer anderen Orts finden: wenn ich Gemeinschaftserlebnisse will, geh ich ins Stadion. Wenn ich Umweltschutz will, trete ich dem NABU oder Greanpeace bei, für Globalisierungskritik gehe ich zu Attac etc.pp. Wenn ich aber Gott begegnen will- wo gehe ich hin? Wir müssen aufhören, möglichst beliebig zu sein, wir müssen da sein für die, die auch auf der Suche sind. Wir müssen zeigen, was wir zu bieten haben- und da ist die Messe und die Präsenz des Herrn in den Sakramenten unser Alleinstellungsmerkmal. Aber man muss es den Leuten auch zeigen, um bei deinem Beispiel zu bleiben: man muss betonen, was die Ehe ist, und dass man ein Sakrament nicht einfach ablegt wie eine unmodisch gewordene Jeans, um eine neue anzuziehen.

    • Danke für den Beitrag!
      Du sagst:
      „Ich besuche beide Formen, und die ideologische Schärfe solcher Debatten entzieht sich meinem Verständnis. Aber ich empfinde den Besuch der Messe als eine wesentliche Hauptsache meines Christseins.“
      Kein Einwand – und doch muss es etwas geben, das viele Familien nicht in der Kirche hält: Im Gegensatz zu den unzähligen selbsternannten „Messverbesserern“ gilt meine Frage nach den Ursachen – und die sind in der Heiligen Messe am wenigsten zu finden.

      Das fängt eben mit der Verkündigung (Kindergarten, Schule, Familie, Medien, Kirche, Bischöfe, Vatikan) an, eben wie diese von all den genannten Institutionen vorgenommen und gelebt wird. Die Verkündigungsfrage steht in meinem Beitrag an erster Stelle – und sie wird z.B. von den Proponenten der Petition Pro Ecclesia gerne an die erste Stelle gesetzt, allerdings kommen dann keine Ideen und Vorschläge (außer dem viel zu plakativen Allerweltshinweis, dass sich alles an Rom zu orientieren hätte)…

      Du sagst:
      „Auch die Frage nach den wiederverheirateten Geschiedenen sehe ich falsch gestellt, die Frage muss doch lauten, warum sich heute keiner mehr um die Heiligkeit der Ehe schert.“
      Einverstanden, dass die Heiligkeit der Ehe zu thematisieren ist! Hier sehe ich auch ein großes Verkündigungsproblem!!

      Die von mir gestellte Frage zu den Wiederverherateten hat sich aus einer aktuellen Elsa-Diskussion abgeleitet, in der den Diskutanten wieder mal nichts anderes eingefallen ist, als mit aller verfügbaren Pharisäerschärfe festzuhalten, dass vor allem die evangelischen Ehepartner schon gar nichts beim Mahl verloren hätten, weil sie sich (scharf geschlossen!) nicht zur Transubstantiation bekennen würden. Da muss man schon mit Nachdruck fragen, ob wir nicht mehr im Sinne unseres Glaubens handeln, wenn wir mit Randgruppen ins Gespräch eintreten, dabei nicht auf die „katholischen Gebotsschilder“ vergessen, aber nicht gleich mit den „Verbotsschildern“ winken. Randgruppen, die sich wenigstens im Umfeld der Kirche bewegen, sind besser zu missionieren als solche, die alle Brücken bereits abgebrochen haben, das ist einfach so – und übrigens werden wir bei jeder Messe mit dem Sendungsgruß „missa est“ entlassen…

      Schließlich:
      Wer von falsch gestellten Fragen spricht, soll erst mal richtige anbieten – und die dann auch gleich beantworten :)

  2. Wo sind die Vorschläge, wie das Gemeindeleben im 21. Jahrhundert aussehen soll, so daß Familien mit Kindern nicht nur zur Erstkommunion und Firmung in die Kirche kommen, sondern regelmäßiger Messe …?Wie wäre es mit dem Verzicht auf liturgische Experimente und der Konzentration auf eine würdige Feier der Heiligen Messe? Immer neue Vorschläge zur Verweltlichung der Liturgie helfen sicherlich nicht weiter.
    Vielleicht könnte man auch im Religionsunterricht, statt weltlich Fragen, Frauenpriestertum und Zölibat zu diskutieren, die Grundlagen des Katholischen Glaubens unterrichten. Welches Kommunionkind kennt heute noch das Vater Unser? Welcher Firmand kann mit dem Begriff Katechismus etwas anfangen?

  3. Siehe auch: http://nonnatus-leben-in-fuelle.blogspot.com/2011/05/uberraschung-am-freitag-abend.html

    „… Ich bin, was die Liturgie betrifft, zu 100% auf der Linie unseres Heiligen Vaters [1]und feiere das Meßopfer sowohl gerne in der außerordentlichen, als auch in der ordentlichen Form des römischen Ritus mit. Hauptsache nicht in der unordentlichen Form. Ich liebe lateinische Hochämter und gregorianische Gesänge, habe aber auch nichts gegen deutschen Volksgesang.“
    [1] Meine Position lässt sich glaube ich am einfachsten anhand der grossartigen Rede des damaligen Kardinal Ratzinger an die Bischöfe in Chile darstellen. : http://www.kath-info.de/ratz_13j.html

    • Vielen Dank für die klare Positionierung – und sonst?

      Sonst passiert genau das, was ich anzusprechen versucht habe: Statt nur über Formales zu reden – endlich über inhaltliches zu sprechen, über die von Scipio so bezeichneten „blinden Flecken“…

  4. Wusste gar nicht, dass ich den alten Ritus verteidige… Oder gar ein Ritusmensch bin. Mein letzter ernsthafter Beitrag dazu ist schon länger her. (Und wer öfters bei mir liest, wird feststellen, dass ich meine Hl. Messen im neuen Ritus feiere: teils aus Mangel an anderer Gelegenheit, teils aus anderen, guten Gründen.)
    Im verlinkten Posting ging es mir übrigens nicht um den Ritus, sondern um H. Kohlmaiers Karikatur der RKK und die Freiheit, mit diesem ruinierten Ruf zu bloggen, was seine Vorurteile bestätigt.

    Abgesehen von dem imho missglückten Aufhänger sprichst Du durchaus blinde Flecken an.

    • Lieber Scipio,
      danke für deinen Kommentar!

      Beim Verlinken (es sind im Beitrag 10 Artikel verlinkt) ist mir in deinem Fall ein Fehler passiert, daher ist dein Einwand völlig berechtigt. Nun zum Inhalt:

      „Ritusmenschen“ als griffige Bezeichnung soll bedeuten, dass in Bezug auf die Heilige Messe in der Blogoezese viel über formales und zu wenig über inhaltliches diskutiert wird. Es geht also in erster Linie um die Beschäftigung mit dem Formalen, und erst in zweiter Linie darum, dass viele Proponenten der Blogzoese durchblicken lassen, wie wichtig ihnen der außerordentliche Ritus ist.

      Aber bleiben wir doch beim Wesentlichen, das mein Beitrag anzusprechen versucht: Gemeint ist das Anliegen, Schritt für Schritt zur Wurzel der Glaubens- und Gemeindeprobleme vorzudringen.

      Und da bin ich sehr dankbar, dass dein Kommentar die Existenz von „blinden Flecken“ einräumt; genau diese Flecken sollen vermehrt angesprochen werden!

      Natürlich will ich in kommenden Beiträgen versuchen, auch Lösungsvorschläge anzubieten – mit dem „Risiko“, dass diese dann genauso zerpflückt werden, wie ich so manche Diskussionen der Blogezese auf’s Korn genommen habe :-)

  5. Kommentar von .U. hierher verschoben.
    (Sorry, das die Kommentare irrtümlich geperrt waren!!)

    Ich würde mich freuen, wenn die Kommentare wieder geöffnet werden würden, so muss ich halt meinen Kommentar zu dem Beitrag zu den „Ritusmenschen“ hier platzieren:

    „als sich wahrhaft mit dem Glauben zu beschäftigen“
    Ist die Transsubstantiation Teil des Verhandelbaren, des nicht so wichtigen? Ich verstehe deine Anmerkung zur T. nicht.

    • Hallo .U., danke für deinen Kommentar!

      Die Transsubstantiation ist sicher nicht (!) verhandelbar.

      Meine Gedanke (der eine Diskussion bei Elsa weiterspinnt) war, dass man Randgruppen (in diesem Fall gesch.Wv) nicht einfach im Regen stehen lassen sollte, sondern sie (hier im Falle evangelischer „Patienten“) von der Wandlung überzeugen und damit für eine Konvertierung empfänglich machen könnte…

      Für alle im Klartext nochmals der Satz im ersten Teil meines Artikels:

      „Eine Erneuerung im Sinne einer „Hinwendung zu bewährten katholischen Werten“ ist auch aus meiner Sicht sehr zu begrüßen; allerdings sollten dabei die Streitpunkte mehrheitlich inhaltlicher denn formaler Natur sein.“

      Und mit inhaltlich meine ich nicht (!) Glaubensinhalte zur Disposition zu stellen, sondern deren Inhalte zu vertiefen und überzeugende Ansätze zu entwickeln, wie wir diese römisch-katholischen Inhalte an Frau und Mann bringen!!

      Ist das verständlich ?? !!

  6. Ja, das ist gut verständlich, danke. So kann ich es gut annehmen.
    Gruß

  7. Vielleicht unterschätzt du hier die , wie du sie nennst, „Ritusmenschen“.
    Ich gebe zu, es gibt sicher einige wenige, denen es nur auf die „Form“ ankommt. Die meisten beabsichtigen aber mit ihrer Favorisierung der Formen des „alten Ritus“ sehrwohl auch inhaltliche Lösungsansätze für die „Verkündigungskrise“.

    Du fragst also nach Lösungsvorschlägen?
    Das ist eigentlich ganz einfach ;-)

    1. wir alle hier in der Blogozese, „Ritusmenschen“ und andere, bemühen sich, nach den Geboten Gottes und der Kirche zu leben um so Christi Wort „Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt“ (Joh 15,10) zu folgen

    2. Schluss mit lustig: die Bischöfe verkünden und erklären die Gebote Gottes und der Kirche, sei es gelegen oder ungelegen, damit jeder weiß, was Gott von ihm erwartet, dazu gehört auch: dass WvG (ein eigentlich zivilrechtlicher, nicht kirchlicher Begriff) im Ehebruch leben und umkehren müssen; dass gelebte HS vom Reich Gottes trennt; dass die Kirche nicht demokratisch verfasst ist, sondern allein dem Willen Gottes und dem Heil der Menschen verpflichtet ist

    3. die Bischöfe entlassen ale Pastoralreferenten, Gemeindereferenten, kirchlichen Mitarbeiter, die nicht hinter der Lehre der Kirche stehen, die die Kirche somit unglaubwürdig machen und den Menschen ein falsches Bild der Kirche vorstellen

    4. Priester und Diakone, kirchliche Mitarbeiter die sich nachweislich schwerer Verfehlungen wie z.B. Missbrauch, ausgelebte HS oder – bei Priestern – beharrlichem Verstoß gegen das Zölibatsversprechen schuldig gemacht haben, werden umgehend aus dem Amt entfernt; ebenso Priester, die gegen die Lehre der Kirche, den Bischof oder den Papst agititieren

    5. die Bischöfe streichen den Organisationen, Gemeinschaften, Verbänden, Initiativen, Akademien etc., die der Kirche mit Hilfe dieser Gelder in den Rücken fallen und die Lehre der Kirche verfälschen, die finanzielle Unterstützung (BdkJ, kfd, ZDK, AfJ, DPSG….) und untersagen ihnen sich „katholisch“ zu nennen

    6. stattdessen fördern die Bischöfe diejenigen Organisationen und Neuaufbrüche in den Diözesen, die eine vorbildliche, römisch-katholische Ausrichtung haben und in denen zu erkennen ist, dass die Mitglieder bemüht sind, sich selbst und ihren Alltag zu heiligen

    7. die Bischöfe und Priester tragen Sorge dafür, dass in den Pfarreien(gemeinschaften) nur Gläubige zur Wahl als Pfarrgemeinderatsmitglied oder ähnlicher Funktionen zugelassen werden, die den katholischen Glauben bejahen, selbst leben und bereit sind, ihren Pfarrer und die Kirche zu unterstützen

    8. die Bischöfe reduzieren den ganzen aufgeblasenen Apparat an Instituten (z.B. für „Theologische Zoologie), Projekten, Kommissionen… auf ein nötiges Maß

    9. die Bischöfe und Priester fördern die Anbetung des Allerheiligsten in den Pfarreien, desgleichen Andachten und Volksmissionen zur Erweckung von Priester- und Ordensberufungen und zur Motivation der Gläubigen, den Glauben in der Welt zu leben und zu bekennen

    10. Förderung von Einrichtungen zur flächendeckenden Versorgung der Bevölkerung mit katechetischen Bildungsangeboten und Glaubensschulen, in denen kirchlich gesinnte, selbst gläubige Katecheten, Glaubenswissen und Glaubenspraxie vermitteln

    11. die Bischöfe und Priester stellen klar, dass niemand gezwungen wird, den römisch-katholischen Glauben anzunehmen, es ist vielmehr Geschenk, Gnade und eine Ehre, der Kirche Jesu Christi angehören zu dürfen

    12. jeder römisch-katholische Christ unterstützt den Papst und die mit ihm verbundenen Bischöfe durch tägliches Gebet für die Kirche und das Kommen des Reiches Gottes und weiß sich als einmaliges an seinen ihm zugewiesenen Platz gesetztes, von Gott geliebtes Glied des mystischen Leibes Christi, der Kirche

    Ich bin überzeugt, wenn diese Punkte umgesetzt würden, würde die Kirche – nach vielleicht anfänglichem äußerlichen Schrumpfprozess – schnell wieder an Anziehungskraft gewinnen.

    Mit lieben Grüßen und
    Gottes Segen
    Frischer Wind
    http://frischer-wind.blogspot.com/

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