Jesum Habemus Socium

Menschen lernst du kennen, um sie zu lieben, Jesus liebst du, um Ihn kennenzulernen.


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#47 Kritik an Bischof Küngs Position zur Sterbehilfe – 2 Professoren in der Konfrontation

Selbstverständlich gibt es in Sachen Sterbehilfe andere als die von der Kirche vertretenen Positionen – im gegenständlichen Fall geht es um den Kommentar von Bischof Küng, der vor kurzem hier besprochen wurde.

Aus der Blogoezese kamen – bis auf Josef Bordats Hinweis – keine Kommentare, scheinbar gibt es hier vor allem gleichgeschaltete Geister. [Übrigens zeigt sich die Blogoezese auch beim Thema „freier Sonntag“  bisher wenig engagiert.]

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#46 Greek Intelligentsia – stay at home!

Das passt doch, der letzte Artikel beschreibt das Gesicht des modernen Humanismus, und seit einiger Zeit beweist die griechische Intelligenzia, was Humanismus bedeutet: Wie in den Medien aktuell berichtet wird, verlassen die griechischen Eliten bereits das Land.

Die These lautet nun nicht, dass die Menschen, die „fit genug“ sind, ihr griechisches Heimatland zu verlassen, „schlechte Menschen“ sind.

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#45 Das aggressive Gesicht des Humanismus – in 12 Schritten dargelegt

Ist es Zeit, die Bibel auf den Feuermüll zu werfen?

Sokrates in 5 Minuten; Islam in 30 Sekunden; Jesus für Anfänger. Wir kennen diese Rezepturen, schnelle Informationen für eilige Leser. Heute machen wir uns diese Technik zunutze, um einen konkreten Einblick in das Humanistische Manifest III zu gewinnen, das unter anderem von Paul Kurtz, dem Begründer der International Academy of Humanism, und Richard Dawkins, dem Medienprofi unter den Naturwissenschaftlern, unterzeichnet wurde: In 12 Schritten zum Humanismus – genauer gesagt zum gottlosen Humanismus.

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#44 iRITUS – oder Ritusmenschen, die neuen Gutmenschen?

„Das Internet besitzt die seltsame Fähigkeit, dass es eine unermessliche Vielzahl versammeln kann und dem Anwender zugleich fast immer Ergebnisse auswirft, die seine schon bestehenden Interessen nähren und seine schon bestehenden Überzeugungen bestätigen. Es verweist auf ein Paradoxon, das vielleicht eines der heikelsten unserer Zeit ist: Durch den Zugriff auf alles bekommt man nichts Besonderes heraus“ (FAZ, 18. März 2011).

Auf vielen katholischen Blogs liest und liest und liest man die kleinen und großen Verteidigungsreden für den außerordentlichen Ritus. Es gibt ja nichts wichtigeres (?). Damit werden auf bienenfleißige Weise die Gräben innerhalb der katholischen Kirche (Deutschlands) vertieft. Eine Erneuerung im Sinne einer „Hinwendung zu bewährten katholischen Werten“ ist auch aus meiner Sicht sehr zu begrüßen; allerdings sollten dabei die Streitpunkte mehrheitlich inhaltlicher denn formaler Natur sein…

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#43 Für Friederike Mayröcker, die in der Langen Nacht der Kirchen liest

Die wunderbare Lyrikerin Friederike Mayröcker wird am 27. Mai in Wien lesen, im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen. Details der Veranstaltung finden sich weiter unten, zunächst aber zur Einstimmung einem Beitrag, den ich im Vorjahr veröffentlicht habe.

Ein stilles Singen der Seele kommt einer himmelwärts gerichteten Musik, so wie mein kleines Bewusstsein sie sich vorzustellen vermag, schon recht nahe. „Still“ jetzt nicht in dem Sinn, dass ein kräftiges Singen unbedingt weniger schön sein muss. Es geht wohl mehr um (eine stille) Sehnsucht, eine starke Sehnsucht zu dem einen Gott, dem Gott des Kreuzes und der Liebe.

Gott hat den Menschen dazu erschaffen, der Schöpfung ein Vorsänger zu sein, damit er allen Lobpreis sammle und ihm darbringe, auch den unbewussten Lobpreis, den jedes Geschöpf Gott entgegenbringt, indem es sich Seinen Gesetzen unterwirft und Seine Größe, Seine Schönheit und Seine Macht ausstrahlt. Jedes Geschöpf verherrlicht Gott, doch der Mensch allein [dank seiner gottgebenen Rolle in der Schöpfung] kann Gott einen Lobpreis der Anbetung singen. (Julienne du Rosaire, Ordensgründerin)

Sehnsucht lässt sich fühlen, singen – und in lyrischen Worten ausdrücken. Daran musste ich denken, als ich im TeDeum einen Hymnus der großen alten Dame der Lyrik, Friederike Mayröcker, las. Mayröckers Ausdrucksformen, vor allem in späteren Jahren, sind ganz besonders eigen (weil über Jahrzehnte immer wieder neu geschöpft), und lassen sich wohl nur intuitiv erfassen… bei manchen ihrer Zeilen wird mein Innerstes doch sehr stark berührt, das darf man doch zugeben?

Der folgende Hymnus stammt vermutlich aus früheren Jahren und ist für mayröckersche Verhältnisse in sehr einfachen Worten gehalten; wenn man über das ‚Schwärmen‘ ein wenig hinwegliest, vielleicht die Augen schließt, kann es durchaus passieren, dass die Seele in bisserl in Schwingung gerät…
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#40 Genderpolitik, Familienbashing und Frauentag

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Da sprach Gott, der Herr, zur Schlange: Weil du das getan hast, bist du verflucht unter allem Vieh und allen Tieren des Feldes. Auf dem Bauch sollst du kriechen und Staub fressen alle Tage deines Lebens. Feindschaft setze ich zwischen dich und die Frau, zwischen deinen Nachwuchs und ihren Nachwuchs. Er trifft dich am Kopf und du triffst ihn an der Ferse. Zur Frau sprach er: Viel Mühsal bereite ich dir, sooft du schwanger wirst. Unter Schmerzen gebierst du Kinder. Du hast Verlangen nach deinem Mann; er aber wird über dich herrschen. Zu Adam sprach er: Weil du auf deine Frau gehört und von dem Baum gegessen hast, von dem zu essen ich dir verboten hatte: So ist verflucht der Ackerboden deinetwegen. Unter Mühsal wirst du von ihm essen alle Tage deines Lebens. Dornen und Disteln lässt er dir wachsen und die Pflanzen des Feldes musst du essen. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du zurückkehrst zum Ackerboden; von ihm bist du ja genommen. Denn Staub bist du, zum Staub musst du zurück. Adam nannte seine Frau Eva (Leben), denn sie wurde die Mutter aller Lebendigen. Gott, der Herr, machte Adam und seiner Frau Röcke aus Fellen und bekleidete sie damit. Dann sprach Gott, der Herr: Seht, der Mensch ist geworden wie wir; er erkennt Gut und Böse.

 

Was verstehen wir heute darunter, im Schweiße unseres Angesichts unser Brot zu essen?
[Bei all der aktuellen Gender-Politik: Setzen wir uns (als Kirche) „im Schweiße unseres Angesichts“ denn wirklich für die Stellung der Familie und Ehe ein?]

Mehr noch: Wie weit nutzen wir die göttliche Fähigkeit, Gut und Böse zu erkennen?
[Zum Internationalen Frauentag: Ist Gender Mainstreaming für die beiden Geschlechter wirklich „gut“?]

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#38 Nach dem Krebs, Seiji Ozawa

Mit Ende des vergangenen Jahres wurde es ruhig um den großen Dirigenten. Speiseröhrenkrebs hieß die Diagnose. Wir alle kennen Geschichten von Menschen, die über einen großen Einschnitt ihres Lebens hinwegkommen – und doch berührt es immer wieder, mich zumindest.

Nach meiner Wahrnehmung ist Seiji Ozawa nicht gerade das Sinnbild eines großspurigen Menschen. Sondern eher der Typus einer bescheiden gebliebenen, seiner Kunst sehr stark verbundenen Persönlichkeit.

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Noch etwas ist ganz besonders mit seiner Person verbunden: Humor und Energie! Oder wie James R. Oestreich es in der New York Times auf den Punkt bringt: „The conductor Seiji Ozawa has characteristically exuded life, energy and a positive spirit, both on the stage and in personal contact. He did so again in an interview… [Der Dirigent Seiji Ozawa hat auf ganz charakteristische Weise Leben, Energie und einen positiven Geist verströmt, sowohl auf der Bühne als auch im persönlichen Kontakt. Dies strahlte er im Interview wieder aus…].“

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