Jesum Habemus Socium

Menschen lernst du kennen, um sie zu lieben, Jesus liebst du, um Ihn kennenzulernen.


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#47 Kritik an Bischof Küngs Position zur Sterbehilfe – 2 Professoren in der Konfrontation

Selbstverständlich gibt es in Sachen Sterbehilfe andere als die von der Kirche vertretenen Positionen – im gegenständlichen Fall geht es um den Kommentar von Bischof Küng, der vor kurzem hier besprochen wurde.

Aus der Blogoezese kamen – bis auf Josef Bordats Hinweis – keine Kommentare, scheinbar gibt es hier vor allem gleichgeschaltete Geister. [Übrigens zeigt sich die Blogoezese auch beim Thema „freier Sonntag“  bisher wenig engagiert.]

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#46 Greek Intelligentsia – stay at home!

Das passt doch, der letzte Artikel beschreibt das Gesicht des modernen Humanismus, und seit einiger Zeit beweist die griechische Intelligenzia, was Humanismus bedeutet: Wie in den Medien aktuell berichtet wird, verlassen die griechischen Eliten bereits das Land.

Die These lautet nun nicht, dass die Menschen, die „fit genug“ sind, ihr griechisches Heimatland zu verlassen, „schlechte Menschen“ sind.

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#44 iRITUS – oder Ritusmenschen, die neuen Gutmenschen?

„Das Internet besitzt die seltsame Fähigkeit, dass es eine unermessliche Vielzahl versammeln kann und dem Anwender zugleich fast immer Ergebnisse auswirft, die seine schon bestehenden Interessen nähren und seine schon bestehenden Überzeugungen bestätigen. Es verweist auf ein Paradoxon, das vielleicht eines der heikelsten unserer Zeit ist: Durch den Zugriff auf alles bekommt man nichts Besonderes heraus“ (FAZ, 18. März 2011).

Auf vielen katholischen Blogs liest und liest und liest man die kleinen und großen Verteidigungsreden für den außerordentlichen Ritus. Es gibt ja nichts wichtigeres (?). Damit werden auf bienenfleißige Weise die Gräben innerhalb der katholischen Kirche (Deutschlands) vertieft. Eine Erneuerung im Sinne einer „Hinwendung zu bewährten katholischen Werten“ ist auch aus meiner Sicht sehr zu begrüßen; allerdings sollten dabei die Streitpunkte mehrheitlich inhaltlicher denn formaler Natur sein…

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#42 Die machtvolle, gottlose, letztlich ohnmächtige Wissenschaft – aus Sicht eines unterhaltsamen Literaten

Franzobel ist einer der österreichischen Schriftsteller, der Nachdenkliches auf unterhaltsame Art zu präsentieren weiß. Der Turm von Babel, ähm…  Verzeihung, der LHC von Cern ist hier der Ausgangspunkt einiger Gedanken über Prädestination und die gläubige Inbrunst vieler Wissenschaftler in Bezug auf ihre Maschinen und Hypothesen…

Ich könnte mir gefüllte Paprika machen, eine Pizza bestellen oder nach Olmütz fahren, um dort einen gebackenen Quargel zu essen. Ich könnte nach New York fliegen und in der Oyster Bar mit Zitronensaft beträufelte schlatzig graue Schleimgesellen schlürfen. In Santiago de Chile gäbe es mit Käse überbackene Jakobsmuscheln, in Mexiko Fleisch in scharfer Schokoladensoße zum Klang der Mariachis und in Sapporo paniertes Fischsperma… Ich könnte nach Teheran auf eine Linsensuppe fliegen, für ein Steak nach Mendoza oder zum Falafel-King nach Jerusalem. Ich könnte mir beim nächsten Fleischhauer eine Leberkäsesemmel kaufen. Ich könnte …

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#39 Ein Vers für Theologen UND Petitionisten

„Das ist die Natur, die Jesus durch seine Geburt besitzt; das ist das Geheimnis eines Glaubens, der uns sicher zum Heil führt: [durch diejenigen] die nicht zu trennen, die eins sind, den Sohn nicht seiner Natur berauben, und die Wahrheit des lebendigen Gottes verkündigen, der aus dem lebendigen Gott geboren wurde…“
(schreibt der Heilige Hilarius um 350 n.Chr und zitiert den folgenden Vers aus dem Evangelium nach Johannes:)

Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich ißt, durch mich leben. (Joh 6,57)

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Kommt nach dem Grabenkrieg der Theologen und Petitionisten ein Jesusfrieden? Der Friede sei mit euch … aber im Sinne von  „Missa est“: Es ist Sendung, es ist Zeit zu missionieren!

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#38 Nach dem Krebs, Seiji Ozawa

Mit Ende des vergangenen Jahres wurde es ruhig um den großen Dirigenten. Speiseröhrenkrebs hieß die Diagnose. Wir alle kennen Geschichten von Menschen, die über einen großen Einschnitt ihres Lebens hinwegkommen – und doch berührt es immer wieder, mich zumindest.

Nach meiner Wahrnehmung ist Seiji Ozawa nicht gerade das Sinnbild eines großspurigen Menschen. Sondern eher der Typus einer bescheiden gebliebenen, seiner Kunst sehr stark verbundenen Persönlichkeit.

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Noch etwas ist ganz besonders mit seiner Person verbunden: Humor und Energie! Oder wie James R. Oestreich es in der New York Times auf den Punkt bringt: „The conductor Seiji Ozawa has characteristically exuded life, energy and a positive spirit, both on the stage and in personal contact. He did so again in an interview… [Der Dirigent Seiji Ozawa hat auf ganz charakteristische Weise Leben, Energie und einen positiven Geist verströmt, sowohl auf der Bühne als auch im persönlichen Kontakt. Dies strahlte er im Interview wieder aus…].“

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#37 Offener Brief britischer Atheisten – und ihre humanistische Praxis

We, the undersigned, share the view that Pope Ratzinger should not be given the honour of a state visit to this country. We believe that the pope, as a citizen of Europe and the leader of a religion with many adherents in the UK, is of course free to enter and tour our country [aber hallo, Papst BXVI sollte doch verhaftet werden ;-) ]. However, as well as a religious leader, the pope is a head of state, and the state and organisation of which he is head has been responsible for [Achtung, jetzt kommt’s]:

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