Jesum Habemus Socium

Menschen lernst du kennen, um sie zu lieben, Jesus liebst du, um Ihn kennenzulernen.


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#38 Nach dem Krebs, Seiji Ozawa

Mit Ende des vergangenen Jahres wurde es ruhig um den großen Dirigenten. Speiseröhrenkrebs hieß die Diagnose. Wir alle kennen Geschichten von Menschen, die über einen großen Einschnitt ihres Lebens hinwegkommen – und doch berührt es immer wieder, mich zumindest.

Nach meiner Wahrnehmung ist Seiji Ozawa nicht gerade das Sinnbild eines großspurigen Menschen. Sondern eher der Typus einer bescheiden gebliebenen, seiner Kunst sehr stark verbundenen Persönlichkeit.

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Noch etwas ist ganz besonders mit seiner Person verbunden: Humor und Energie! Oder wie James R. Oestreich es in der New York Times auf den Punkt bringt: „The conductor Seiji Ozawa has characteristically exuded life, energy and a positive spirit, both on the stage and in personal contact. He did so again in an interview… [Der Dirigent Seiji Ozawa hat auf ganz charakteristische Weise Leben, Energie und einen positiven Geist verströmt, sowohl auf der Bühne als auch im persönlichen Kontakt. Dies strahlte er im Interview wieder aus…].“

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#31 Gedanken/Lesen: „Do you feel lucky?“

Do You Feel Lucky?

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Gelesen zu werden verdient dieser Satz von Bischof Gregor Hanke OSB, Eichstätt, gefunden auf commentarium:

Gott sucht für mich nicht die nach meiner Meinung beste aller Möglichkeiten aus, sondern ich muss mich einlassen auf das, was Gott mir zuweist und zutraut….

„Do you feel lucky?“ ist im Bild oben zu lesen. „Yes, I do, God almighty“ lautet die gottgerichtete Antwort – sofern ich es schaffe, mich einzulassen und den Willen Gottes anzunehmen.

Wenn es mir schwer fällt, diesen Schritt (der Annahme) zu gehen, sage ich mir: ER hat uns Jesus Christus gesandt, ER kann es nur gut meinen mit uns, selbst wenn ich nicht ganz verstehe, warum es gerade so sein soll…

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— Artikel wurde erstellt auf meinem iPhone


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#27 Berufung zur Ehe… um des Himmelsreiches willen

Ja, ich denke, wir haben uns dazu gemacht. Denn zu behaupten, wir wären von allem Anfang an für die Ehe geschaffen gewesen, ist dann doch zu dick aufgetragen. Aber letztlich kennt nur Gott die ganze Wahrheit.

„Wir haben uns dazu gemacht“ heißt nun ganz sicher nicht, dass der dreieinige Gott nicht seinen Teil dazu beigetragen hätte, vielleicht sogar den Hauptteil? Es meint einfach, dass wir unsere Berufung zur Ehe durchaus erkämpfen mussten, Gott sei Dank (!) im Rahmen einer Streit- und Lebenskultur…

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#25 „Hinterfotzige Rhetorik“ – Loveparade und Strafe

Ein kleiner Hetzartikel von nicht einmal 300 Worten in DerStandard vom Wochenende produzierte nicht weniger als 302 Kommentare, Titel des Artikels: „Hinterfotzige Rhetorik – Laun weiß genau, wie er interpretiert wird – von Markus Peherstorfer“.

Natürlich darf es einen nicht wundern, dass einem Bischof das Wort im Mund umgedreht wird. Klar ist das ein gefundenes Fressen…

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#21 Moral ohne Thelogie – Wissenschaft macht’s möglich


Amerikanische Forscher machen erste Gehversuche auf dem Weg zu einer Wissenschaft der Moral ohne göttliche Hypothese. Das letzte Wort soll die Vernunft haben, berichtet die FAZ http://j.mp/cfCHiO .

Einerseits kann dies manch wackeren Christen in Depressionen versetzen, wenn die heute ohnehin in Frage gestellte christliche (gemeint ist dabei meist die kirchlich-christliche) Moral nun gänzlich der Wissenschaft überantwortet werden soll.

Wobei dies nur ein konsequenter Schritt ist. Sobald Gott wegargumentiert und „überflüssig“ wird, hängt die Moralbegründung in der Luft. Bis jetzt hatten „ungläubige Aktivisten“ sich damit begnügt, auf die „goldene Regel“ und andere Wurzeln der Moral hinzuweisen, aber jetzt geht’s ans Eingemachte. Wenn auch mit sehr widersprüchlichen Thesen (siehe FAZ).

Und doch kann ich mir ein Lächeln nicht verkneifen, nicht ein spöttisches, eher ein (bescheiden) wissendes, dass „Moral als Naturwissenschaft“ uns Christen eher in die Hände spielen wird.

Denn wie bitte sehr könnte eine „Moral“, die alle Menschen und Seelen einem einzigen Leib entgegenstreben sieht, dort Eingang finden? Oder wie könnte der Sühnegedanke, dass wir alle durch Liebe, Leid und Gebet am Werk der Erlösung teilhaben, Naturwissenschaftler erreichen? Und die Liste ließe sich um einiges verlängern…

Also läßt sich doch eines sagen: Diese zunächst ein wenig aggressiv wirkenden wissenschaftlichen Gehversuche sind im Grunde genommen die christliche Chance, die Unvereinbarkeit (!) religiöser und wissenschaftlicher Moral herauszuarbeiten. Nicht mit dem Anspruch, eine bessere Moral zu vertreten, sondern einfach das Anderssein aufzuzeigen. Im täglichen Leben entscheidet ohnehin und ausschließlich unser… Handeln.

— posted via iPhone —