Jesum Habemus Socium

Menschen lernst du kennen, um sie zu lieben, Jesus liebst du, um Ihn kennenzulernen.


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#21 Moral ohne Thelogie – Wissenschaft macht’s möglich


Amerikanische Forscher machen erste Gehversuche auf dem Weg zu einer Wissenschaft der Moral ohne göttliche Hypothese. Das letzte Wort soll die Vernunft haben, berichtet die FAZ http://j.mp/cfCHiO .

Einerseits kann dies manch wackeren Christen in Depressionen versetzen, wenn die heute ohnehin in Frage gestellte christliche (gemeint ist dabei meist die kirchlich-christliche) Moral nun gänzlich der Wissenschaft überantwortet werden soll.

Wobei dies nur ein konsequenter Schritt ist. Sobald Gott wegargumentiert und „überflüssig“ wird, hängt die Moralbegründung in der Luft. Bis jetzt hatten „ungläubige Aktivisten“ sich damit begnügt, auf die „goldene Regel“ und andere Wurzeln der Moral hinzuweisen, aber jetzt geht’s ans Eingemachte. Wenn auch mit sehr widersprüchlichen Thesen (siehe FAZ).

Und doch kann ich mir ein Lächeln nicht verkneifen, nicht ein spöttisches, eher ein (bescheiden) wissendes, dass „Moral als Naturwissenschaft“ uns Christen eher in die Hände spielen wird.

Denn wie bitte sehr könnte eine „Moral“, die alle Menschen und Seelen einem einzigen Leib entgegenstreben sieht, dort Eingang finden? Oder wie könnte der Sühnegedanke, dass wir alle durch Liebe, Leid und Gebet am Werk der Erlösung teilhaben, Naturwissenschaftler erreichen? Und die Liste ließe sich um einiges verlängern…

Also läßt sich doch eines sagen: Diese zunächst ein wenig aggressiv wirkenden wissenschaftlichen Gehversuche sind im Grunde genommen die christliche Chance, die Unvereinbarkeit (!) religiöser und wissenschaftlicher Moral herauszuarbeiten. Nicht mit dem Anspruch, eine bessere Moral zu vertreten, sondern einfach das Anderssein aufzuzeigen. Im täglichen Leben entscheidet ohnehin und ausschließlich unser… Handeln.

— posted via iPhone —

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#20 Novene für die Opfer und Hinterbliebenen der Loveparade Duisburg

Auf zeitzubeten gibt es den Aufruf zu einer Gebetesnovene für die Opfer und Hinterbliebenen der Loveparade Duisburg.

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Das Gebet auf zeitzubeten lautet:

O Jesus,
Du Spender der Gnade und Barmherzigkeit,
höre unser demütiges Gebet
für die Toten der Loveparade Duisburg.

Gib allen Verunglückten, Überlebenden und Hinterbliebenen
eine strahlende und feste Hoffnung auf Erlösung,
die immer weiter wachsen möge
bis zu Deiner Wiederkunft in Herrlichkeit.

In ihrer Einsamkeit tröste alle,
in ihren Sorgen stärke alle,
in ihren Enttäuschungen schenke ihnen die Erkenntnis,
dass es das Leid ist, durch das die Seele gereinigt wird,
und zeige ihnen, dass sie alle weiter gebraucht werden
von den Menschen, Familien und Gemeinden,
dass sie gebraucht werden für die Seelen der Getöteten,
dass sie alle gebraucht werden für das Werk der Erlösung.

O liebende Mutter Maria, Mutter unserer Kirche,
nimm Dir all die Opfer und Hinterbliebenen zu Herzen,
die Dir durch Tod und Gebet jetzt nahe sind,
die um Vergebung durch Deinen Sohn flehen,
der uns am Kreuz in Liebe zum Vater bereits erlöst hat,
dass Er uns weiter führt durch diese Welt,
hin zum ewigen Leben im Reich des Vaters.

Sei ihr Trost, sei ihre Freude, sei ihre Stärke,
und hilf allen auf dem Weg zu Christus, unserem Herrn.
Amen.

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Schließt euch bitte an!

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Noch ein Hinweis zu einer guten Initiative: Isabella Gründhammer hat auf Facebook eine Gebetsgruppe gegründet.


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#19 „Ich preise Dich, Vater…“

.Es gibt Kommentare, denen sollte man so wenig wie möglich hinzufügen….

Der commentarius vom Heiligen Augustinus zu Matthäus 11,25–27 mit Bezugnahme auf Psalm 149 ist so ein Text, der mir ähnlich der bildlichen Darstellung — aber natürlich nicht mit der Gnade, die Augustinus widerfuhr ;-) — in die Seele „einfährt“…

Wir sind eingeladen, dem Herrn ein neues Lied zu singen (vgl. Ps 149,1). Der neue Mensch kennt dieses neue Lied. Dieses Lied ist Freude, und wenn wir genau hinsehen, dann ist es auch Liebe.

Wer das neue Leben zu lieben versteht, der kennt auch dieses neue Lied. Deshalb müssen wir sorgfältig um das bedacht sein, was zum neuen Leben gehört – des neuen Liedes wegen. Hier hat alles Anteil am selben Reich der Himmel: der neue Mensch, das neue Lied, der Neue Bund. Der neue Mensch wird ein neues Lied singen und zum Neuen Bund gehören.

„Aber ich singe doch!“ Wirst du sagen. Du singst, ja, du singst, und ich höre es. Aber nimm dich in acht, dass dein Leben nicht Zeugnis gibt gegen deine Zunge.

Singt mit der Stimme, singt mit dem Herzen, singt mit eurem Mund, singt durch euer Verhalten. „Singt dem Herrn ein neues Lied.“ Ihr werdet euch fragen, was ihr singen werdet für den, den ihr liebt, und ihr werdet nach Lobliedern suchen, die ihr ihm singen könnt. „Sein Lob erklinge in der Gemeinde der Frommen.“ (Ps 149,1).

Das Lob, das zu singen ist, ist der Sänger selbst. Ihr wollt Gott lobsingen? Seid selbst das, was ihr singt. Ihr seid sein Lob, wenn ihr gut lebt.

Damit ist doch alles gesagt…?
Falls nicht, antworte ich gerne auf Deinen Kommentar.


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#16 Die Prophetin der Endzeit (Gedanken vom Hochfest des Karmel)

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Unsere Geschichte beginnt in einer Keltensiedlung des heutigen Frankreichs, unter den Römern Augustoritum genannt. Heute kennen wir den Ort unter dem Namen Limoges, das seit dem 18. Jahrhundert für seine großartigen Porzellanarbeiten bekannt ist.

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Im 12. Jahrhundert wird Berthold von Kalabrien in Solignac bei Limoges geboren, und er wächst zur Hochzeit der christlichen Kriegszüge in den Orient auf. Der Überlieferung nach soll Berthold am Zweiten Kreuzzug (1147-1149) teilgenommen haben. Der Kreuzzug endete nach mehreren Niederlagen der Kreuzfahrer im dritten Jahr ergebnislos, hatte aber für Berthold von Kalabrien (und die katholische Kirchengeschichte!) weitreichende Folgen…

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#11 Vom Missbrauch zum Mord

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Mit Statistiken lässt sich gut lügen (oder in vertrauterem Jargon: manipulieren). Doch ab und zu ist notwendig, einen Blick zu riskieren – um im gegenständlichen Fall vor der Grausamkeit der letzten Generationen zurückzuschrecken.

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Im letzten Quartal waren es deutschlandweit 30.000 und damit 1,3% mehr als im Vorjahr. Seit Ende des 2. Weltkriegs sind es damit mindestens geschätzte 6-7 Millionen*, also mehr Opfer als Juden von 1940 bis 1945 in ganz Europa umgebracht wurden.

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