Jesum Habemus Socium

Menschen lernst du kennen, um sie zu lieben, Jesus liebst du, um Ihn kennenzulernen.


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#47 Kritik an Bischof Küngs Position zur Sterbehilfe – 2 Professoren in der Konfrontation

Selbstverständlich gibt es in Sachen Sterbehilfe andere als die von der Kirche vertretenen Positionen – im gegenständlichen Fall geht es um den Kommentar von Bischof Küng, der vor kurzem hier besprochen wurde.

Aus der Blogoezese kamen – bis auf Josef Bordats Hinweis – keine Kommentare, scheinbar gibt es hier vor allem gleichgeschaltete Geister. [Übrigens zeigt sich die Blogoezese auch beim Thema „freier Sonntag“  bisher wenig engagiert.]

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#45 Das aggressive Gesicht des Humanismus – in 12 Schritten dargelegt

Ist es Zeit, die Bibel auf den Feuermüll zu werfen?

Sokrates in 5 Minuten; Islam in 30 Sekunden; Jesus für Anfänger. Wir kennen diese Rezepturen, schnelle Informationen für eilige Leser. Heute machen wir uns diese Technik zunutze, um einen konkreten Einblick in das Humanistische Manifest III zu gewinnen, das unter anderem von Paul Kurtz, dem Begründer der International Academy of Humanism, und Richard Dawkins, dem Medienprofi unter den Naturwissenschaftlern, unterzeichnet wurde: In 12 Schritten zum Humanismus – genauer gesagt zum gottlosen Humanismus.

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#44 iRITUS – oder Ritusmenschen, die neuen Gutmenschen?

„Das Internet besitzt die seltsame Fähigkeit, dass es eine unermessliche Vielzahl versammeln kann und dem Anwender zugleich fast immer Ergebnisse auswirft, die seine schon bestehenden Interessen nähren und seine schon bestehenden Überzeugungen bestätigen. Es verweist auf ein Paradoxon, das vielleicht eines der heikelsten unserer Zeit ist: Durch den Zugriff auf alles bekommt man nichts Besonderes heraus“ (FAZ, 18. März 2011).

Auf vielen katholischen Blogs liest und liest und liest man die kleinen und großen Verteidigungsreden für den außerordentlichen Ritus. Es gibt ja nichts wichtigeres (?). Damit werden auf bienenfleißige Weise die Gräben innerhalb der katholischen Kirche (Deutschlands) vertieft. Eine Erneuerung im Sinne einer „Hinwendung zu bewährten katholischen Werten“ ist auch aus meiner Sicht sehr zu begrüßen; allerdings sollten dabei die Streitpunkte mehrheitlich inhaltlicher denn formaler Natur sein…

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#43 Für Friederike Mayröcker, die in der Langen Nacht der Kirchen liest

Die wunderbare Lyrikerin Friederike Mayröcker wird am 27. Mai in Wien lesen, im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen. Details der Veranstaltung finden sich weiter unten, zunächst aber zur Einstimmung einem Beitrag, den ich im Vorjahr veröffentlicht habe.

Ein stilles Singen der Seele kommt einer himmelwärts gerichteten Musik, so wie mein kleines Bewusstsein sie sich vorzustellen vermag, schon recht nahe. „Still“ jetzt nicht in dem Sinn, dass ein kräftiges Singen unbedingt weniger schön sein muss. Es geht wohl mehr um (eine stille) Sehnsucht, eine starke Sehnsucht zu dem einen Gott, dem Gott des Kreuzes und der Liebe.

Gott hat den Menschen dazu erschaffen, der Schöpfung ein Vorsänger zu sein, damit er allen Lobpreis sammle und ihm darbringe, auch den unbewussten Lobpreis, den jedes Geschöpf Gott entgegenbringt, indem es sich Seinen Gesetzen unterwirft und Seine Größe, Seine Schönheit und Seine Macht ausstrahlt. Jedes Geschöpf verherrlicht Gott, doch der Mensch allein [dank seiner gottgebenen Rolle in der Schöpfung] kann Gott einen Lobpreis der Anbetung singen. (Julienne du Rosaire, Ordensgründerin)

Sehnsucht lässt sich fühlen, singen – und in lyrischen Worten ausdrücken. Daran musste ich denken, als ich im TeDeum einen Hymnus der großen alten Dame der Lyrik, Friederike Mayröcker, las. Mayröckers Ausdrucksformen, vor allem in späteren Jahren, sind ganz besonders eigen (weil über Jahrzehnte immer wieder neu geschöpft), und lassen sich wohl nur intuitiv erfassen… bei manchen ihrer Zeilen wird mein Innerstes doch sehr stark berührt, das darf man doch zugeben?

Der folgende Hymnus stammt vermutlich aus früheren Jahren und ist für mayröckersche Verhältnisse in sehr einfachen Worten gehalten; wenn man über das ‚Schwärmen‘ ein wenig hinwegliest, vielleicht die Augen schließt, kann es durchaus passieren, dass die Seele in bisserl in Schwingung gerät…
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#33 PING an Elsa – 10 reasons to wear my Chapel Veil !

Von Fulda kann man beschwingt zurückkehren, nicht nur das hat uns Elsa verraten. Sie trug auch ihre Mantilla – Chapel Veil – und fühlte sich etwas allein auf weiter (Kirchen-) Flur …und befindet sich doch in bester Gesellschaft, wie die nachfolgende internationale Bilderrundschau beweist.

Doch zuvor …

…10 Good Reasons to convince myself to get a mantilla or Chapel Veil:

1. if I’m having a bad hair day … no problem, no one will see it.
2. I can have a good cry if I feel like it.
3. the last time I wore one was at my First Holy Communion decades ago.
4. it must be like the equivalent of a monk’s hood, it’s protective, it will feel snug and safe.
5. I think if I am shielded by a veil, nothing can get in except for Him.
6. It’s more respectful towards Him to be dressed modestly ~ even though the mantilla is eye-catching it’s still a camouflage.
7. It’s bridal-like, and royal/princess-like. If I’m meeting my King in intimate union I should dress appropriately. [NB Jackie O is also wearing white mantillas ~ that used to be called the privilege du blanc, reserved only for queens, brides and girls taking First Holy Communion, but I think nowadays either black or white is acceptable.]
8. It’s become tradition for women to wear a mantilla when being received in private audience with the Pope. Why would it be any different with Jesus?
9. It’s uniquely Catholic.
10. It’s uniquely feminine.

Ein starkes Profil...!

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#27 Berufung zur Ehe… um des Himmelsreiches willen

Ja, ich denke, wir haben uns dazu gemacht. Denn zu behaupten, wir wären von allem Anfang an für die Ehe geschaffen gewesen, ist dann doch zu dick aufgetragen. Aber letztlich kennt nur Gott die ganze Wahrheit.

„Wir haben uns dazu gemacht“ heißt nun ganz sicher nicht, dass der dreieinige Gott nicht seinen Teil dazu beigetragen hätte, vielleicht sogar den Hauptteil? Es meint einfach, dass wir unsere Berufung zur Ehe durchaus erkämpfen mussten, Gott sei Dank (!) im Rahmen einer Streit- und Lebenskultur…

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#25 „Hinterfotzige Rhetorik“ – Loveparade und Strafe

Ein kleiner Hetzartikel von nicht einmal 300 Worten in DerStandard vom Wochenende produzierte nicht weniger als 302 Kommentare, Titel des Artikels: „Hinterfotzige Rhetorik – Laun weiß genau, wie er interpretiert wird – von Markus Peherstorfer“.

Natürlich darf es einen nicht wundern, dass einem Bischof das Wort im Mund umgedreht wird. Klar ist das ein gefundenes Fressen…

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