Jesum Habemus Socium

Menschen lernst du kennen, um sie zu lieben, Jesus liebst du, um Ihn kennenzulernen.


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#19 „Ich preise Dich, Vater…“

.Es gibt Kommentare, denen sollte man so wenig wie möglich hinzufügen….

Der commentarius vom Heiligen Augustinus zu Matthäus 11,25–27 mit Bezugnahme auf Psalm 149 ist so ein Text, der mir ähnlich der bildlichen Darstellung — aber natürlich nicht mit der Gnade, die Augustinus widerfuhr ;-) — in die Seele „einfährt“…

Wir sind eingeladen, dem Herrn ein neues Lied zu singen (vgl. Ps 149,1). Der neue Mensch kennt dieses neue Lied. Dieses Lied ist Freude, und wenn wir genau hinsehen, dann ist es auch Liebe.

Wer das neue Leben zu lieben versteht, der kennt auch dieses neue Lied. Deshalb müssen wir sorgfältig um das bedacht sein, was zum neuen Leben gehört – des neuen Liedes wegen. Hier hat alles Anteil am selben Reich der Himmel: der neue Mensch, das neue Lied, der Neue Bund. Der neue Mensch wird ein neues Lied singen und zum Neuen Bund gehören.

„Aber ich singe doch!“ Wirst du sagen. Du singst, ja, du singst, und ich höre es. Aber nimm dich in acht, dass dein Leben nicht Zeugnis gibt gegen deine Zunge.

Singt mit der Stimme, singt mit dem Herzen, singt mit eurem Mund, singt durch euer Verhalten. „Singt dem Herrn ein neues Lied.“ Ihr werdet euch fragen, was ihr singen werdet für den, den ihr liebt, und ihr werdet nach Lobliedern suchen, die ihr ihm singen könnt. „Sein Lob erklinge in der Gemeinde der Frommen.“ (Ps 149,1).

Das Lob, das zu singen ist, ist der Sänger selbst. Ihr wollt Gott lobsingen? Seid selbst das, was ihr singt. Ihr seid sein Lob, wenn ihr gut lebt.

Damit ist doch alles gesagt…?
Falls nicht, antworte ich gerne auf Deinen Kommentar.

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